Sammlerkontakte

 

Die Forschungsgemeinschaft Tag der Briefmarke e. V. im BDPh e. V. bietet ihren Mitgliedern und den anderen BDPh - Mitgliedern, die ihre Mitgliedsnummer mitteilen, auf dieser Seite die Gelegenheit, miteinander in Kontakt zu treten und Hinweise, Anfragen und Antworten darauf zu veröffentlichen. Gegenstand der Texte sollten das Sammelgebiet Tag der Briefmarke und die mit ihm verknüpften Themen sein. Ziel dieses Angebotes ist der Informationsaustausch zum Sammeln und Erforschen des von der Forschungsgemeinschaft vertretenen Sammlungsgebietes.

 

Bitte richten Sie die Anfrage zur Veröffentlichung solcher Sammlerkontakte an die Adresse mehr info(at)tag-der-briefmarke.org .

 

In einzelnen Fällen ist die Redaktion auf Anfrage bereit, die Hinweise von Interessenten in Texte zu fassen. Dabei haben Vereinsmitglieder Vorrang.

 

Mitzuteilen sind neben dem Text Informationen zur Erreichbarkeit des Einsenders. Veröffentlicht werden die - erforderlichenfalls redaktionell veränderten - Texte, der Name und der Wohnort des Autors. Der Text erhält als Bezug eine Nummer. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht; ein Zeitpunkt kann nicht zugesagt werden. Über den Zeitpunkt des Löschens entscheidet die Redaktion des Online - Angebotes des Vereins.

 

Die Einsender sind damit einverstanden, dass die Redaktion sich vorbehält, die Texte zur weiteren Verbreitung in ihrer Mitglieder - Zeitschrift "Der Bote" zu veröffentlichen.

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160425 Hinweise zu Aufdrucken gesucht

Zur ersten Internationalen Briefmarkenmesse in Essen 1976 sind auf die Postwertzeichen zum Tag der Briefmarke 1975 und 1976 Texte "1. Internationale Briefmarkenmesse Essen" aufgedruckt worden. Zu diesen Aufdrucken werden Hinweise gesucht.

 

Wer hat die Aufdrucke gedruckt?

Wer hat die Aufdrucke veranlasst?

Wie ist die Post mit Briefmarken mit diesen Aufdrucken umgegangen?

Was hat die Post gegen den Gebrauch der Marken mit Aufdruck getan?

Was ist aus der Strafanzeige der Post vom 15. Dezember 1976 geworden?

 

Hinweise erbeten an mehr info(at)tag-der-briefmarke.org

 

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141003 Weiterhin offene Posten: Hinweise erbeten

 

Die folgenden, in vergangenen Beiträgen in dieser Rubrik Sammlerkontakte gestellten Fragen, sind nach wie vor ungeklärt und bedürfen der freundlichen Mithilfe.

 

Die in  140102  zum Tag der Briefmarke in Aussig 1937 festgestellten fehlenden Belege, sind nach wie vor nicht ermittelt worden,

 

Belege mit den Sonderstempeln von Frankfurt am Main vom 8.1.1938. von Regensburg vom 8. 1. 1938 und von München vom 8. 1. 1939 wie in 110428 beschrieben, sind bisher nicht aufgetaucht.

 

Unter 091007 wurde nach Belegen mit dem Sonderstempel 1949 zum Tag der Briefmarke im Saarland gefragt, die Merkmale einer eindeutigen Herkunft aus Sulzbach tragen. Bisher ist kein solcher Beleg ermittelt worden.

 

Hinweise sind unter mehr info(at)tag-der-briefmarke.org  herzlich willkommen

 

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140102 Briefe oder Karten mit dem Sonderstempel zum Tag der Briefmarke am 14. Februar 1937 in Aussig gesucht

 

Vom Tag der Briefmarke in Aussig/Usti nad Labem in der Tschechoslowakei am 14. Februar 1937 haben der Forschungsgemeinschaft bisher nur Belege in Form der (bildgleichen) rostroten und blauen Erinnerungskarten vorgelegen.

 

Gesucht werden Briefe oder gewöhnliche Postkarten, deren Frankaturen mit dem Anlass-bezogenen grünen Sonderstempel entwertet worden sind.

 

Informationen bitte an mehr info(at)tag-der-briefmarke.org

110428 Belege mit Stempeldaten gesucht

 

Von drei Sonderstempeln aus den Jahren 1938 und 1939 zum Tag der Briefmarke haben uns bisher für bestimmte Daten keine Belege vorgelegen. Gebeten wird um eine möglichst mit einer Abbildung versehene Nachricht an mehr info(at)tag-der-briefmarke.org. Die gesuchten Tagesangaben sind in den Orginalstempeln vorhanden, sie fehlen lediglich in den im Folgenden wiedergegebenen Abbildungen.

Frankfurt (Main) Stempeldatum 8.1.38
Regensburg Stempeldatum 8.1.38
München Stempeldatum 9.1.1939

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110423 Verwendungsdaten von Absenderfreistempel gesucht

 

Gesucht werden Verwendungsdaten des Absenderfreistemels der Firma Ka-Be zum Tag der Briefmarke im Jahre 1936. Erwünscht sind durch Scans belegte Informationen über Daten im Stempelkopf des Freistemplers auf Belegen. Mitteilungen bitte an mehr info(at)tag-der-briefmarke.de

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110206 Tag der Briefmarke 1936 - PP 122 C 20 05: Blanko sehr selten gesehen, gelaufen nie

 

Gefragt ist ein Erfahrungsaustausch über die Verwendung der mehr Ganzsache PP 122 C 20 05 mit grauem Datumsaufdruck.

Hinweise bitte an info@tag-der-briefmarke.org

 

 

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110205 Tag der Briefmarke Leipzig 1937 - Authentizität eines WHW-Gedenkblattes

 

Gefragt wird, ob ein vorhandenes mehr WHW-Gedenkblatt mit dem Sonderstempel vom Tag der Briefmarke in Leipzig 1937 authentisch ist oder gefälscht?

Hinweise erbeten an mehr info(at)tag-der-briefmarke.org

141003 Dieses Gedenkblatt ist nach dem Befund eines Prüfers gefälscht.

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091007 Tag der Briefmarke an der Saar 1949: Bilder von Belegen gesucht.

 

(hs - 7. Oktober 2009) Der erste Tag der Briefmarke nach dem II. Weltkrieg im Saarland fand am 3. April 1949 in Saarbrücken statt. Bei einem Sonderpostamt des Postamtes Saarbrücken 2 war der abgebildete Sonderstempel erhältlich. Eine Woche später wurde in Sulzbach eine Briefmarkenausstellung veranstaltet, wo der gleiche Stempel, ebenfalls mit der Angabe Saarbrücken 2 und mit dem Datum 3.4.49, eingesetzt worden ist.

 

Um mögliche Stempelunterschiede festzustellen, sucht die Forschungsgemeinschaft Tag der Briefmarke Bilder oder Kopien von Belegen mit dem Stempel.

 

Gefragt sind Belege aller Art, die als Einschreiben oder durch Eilboten aufgegeben wurden und auf der Rückseite Ankunfts- oder Weiterleitungsstempel aufweisen oder aber Belege, die datierte Bearbeitungsvermerke haben.

 

Mitteilungen werden an Dr. Horst Schmollinger über die Adresse mehr info(at)tag-der-briefmarke.org erbeten.

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080328 - 090218 Weiterer Verein von Kloppe

 

(hs - 18. Februar 2009) Dem Concordia Club – Courier vom 4. Jg. 1961, H. 3, lag eine Mitgliederliste des Vereins Concordia, Sitz des Sekretariats: Berlin, bei. Als Nr. 1 firmierte dort Fritz Kloppe, der ein Jahr zuvor auf der Mitgliederliste noch gar nicht aufgetaucht war. Als Nr. 2 Erich Mohnke, offensichtlich Vorsitzender dieses Vereins, und als Nr. 25 Kurt Dahmann. Die drei lebenslangen Freunde seit den Jahren 1934/1935 – waren also nicht nur bei den Aerophilatelisten seit 1934 gemeinsam Mitglied, sondern in den sechziger Jahren auch bei Concordia.

 

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080328 - 081119 Fritz Kloppes Verein gefunden

 

(hs - 20. November 2008) Fritz Kloppe war Mitglied im Internationalen Aero - Philatelisten Club (IAPC). In der Hauptversammlung des IAPC vom 26. Januar 1954 ist ihm die silberne Ehrennadel des BDPh e. V. für 15 - 20jährige Mitgliedschaft verliehen worden. Mancherlei Hinweise sprechen dafür, dass er dem IAPC nach seiner Übersiedelung von Halle nach Potsdam im Jahre 1934 beigetreten ist.

 

Obwohl Kloppe längstens von August 1946 bis Februar 1947 Vorsitzender des BSC Hallensia gewesen ist, konnte bisher kein Beleg für seine Mitgliedschaft  in diesem Verein gefunden werden.

 

Mehr zur Biographie Fritz Kloppes und zu seinen philatelistischen Aktivitäten lesen Sie in einem der nächsten Hefte der Mitgliederzeitschrift der Forschungsgemeinschaft Tag der Briefmarke e. V. im BDPh e. V., "Der Bote".

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080830 P 241 Klapperpost: Künstler, Titel und Entstehungsjahr der Gemäldevorlage gesucht

Tag der Briefmarke 1941, Besetztes Gebiet Luxemburg, P 4

 

Dieter Basien, Mitglied der Studienkommission des Luxemburgischen Verbandes FSPL, sucht für die derzeit bearbeitete Lieferung Ganzsachen des Handbuches Philatelie in Luxemburg in der Besatzungszeit den Künstler, den Titel und das Entstehungsjahr des Gemäldes, das als Vorlage für die Abbildung auf der P 241 im Deutschen Reich und der - Überdruck - P 4 im besetzten Luxemburg benutzt worden ist.

 

(hs 27. 09. 2008) Wir haben uns mit einer Anfrage an das österreichische Technische Museum Wien gewandt, das auch die überlieferten Bestände des österreichischen Postwesens pflegt. Dr. Mirko Herzog hat uns am 18. September 2008 geantwortet. Das waren seine Mitteilungen:

 

Das Motiv sei ein kolorierter Kupferstich des Wiener Stechers Hieronymus Benedikti (Benedicti) aus dem späten 18. Jahrhundert. Das Original liege im Wien Museum am Karlsplatz. Im Technischen Museum Wien befinde sich - mit der Altsignatur BI 309 - eine aus dem Jahre 1890 stammende Kopie, eine Federzeichnung auf Zeichenkarton mit dem Titel "Klapperbote", mit zwei verschiedenen Datierungen für den Klapperboten, 1772 und 1790. Herr Dr. Herzog hält das Entstehungsjahr 1790 für realistischer. Er sieht die Entstehung des Stichs im Zusammenhang mit der berühmten Artaria - Bilderserie von Schütz mit den Darstellungen Wiens und seiner Vorstädte zwischen 1780 und 1820, die sehr viele verschiedene Berufe und Typen aus dem Volke wiedergibt.

 

Am 22. September hat uns Dr. Herzog die Antwort auf seine klärende Nachfrage im Wien Museum übermittelt. Von dort schreibt die zuständige Kuratorin, Frau Mag. Andrea Hönigmann, dass der Titel des im Wien Museum unter der Inventarnummer 1.901 geführten Kupferstichs von Hieronymus Benedicti "Die kleine Post/La petite Poste" laute. Und sie fügt hinzu, dass ihr als Datierung das Jahr 1796 oder 1798, also "um 1800", als realistisch erscheine, was mit der Einschätzung von Dr. Herzog übereinstimmt.

 

Den Mitarbeitern der beiden Wiener Museen danken wir ganz herzlich für Ihre raschen und kompetenten Antworten. Ihre Hinweise haben inzwischen Eingang in die Lieferung Ganzsachen des Handbuches Philatelie in Luxemburg gefunden, wie Dieter Basien in einem Dankesbrief an die Forschungsgemeinschaft Tag der Briefmarke e. V. im BDPh e. V. vom 23. September 2008 mitteilt.

Weitere Hinweise bitte an: mehr info(at)tag-der-briefmarke.org

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080513 Verwendung eines Zudrucks zum Tag der Briefmarke 1937

 

Adolf Tögel, Traunreut, hat den Text eines Hinweises zum Bezug von Ganzsachen zum Tag der Briefmarke 1937 eingesandt, der ihm als Kopie vorliegt. Bekanntlich war diese Ganzsache schon vor Beginn der Veranstaltungen ausverkauft. Roman Stoebe war, nachdem Fritz Kloppe Ende 1936 gefeuert worden war, Geschäftsführer des RdP - für kurze Zeit.

 

Addi Tögels Fragen:

 

Handelt es sich bei der Abbildung tatsächlich um einen Zudruck?

Auf welchem Ganzstück oder auf welcher Ganzsache wurde der Text zugedruckt?

Wer kann einen Beleg mit diesem Zudruck vorlegen?

 

Hinweise zu dieser Anfrage bitte an mehr info(at)tag-der-briefmarke.org

 

 

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080426 Tage der Briefmarke in den französischen Kolonien

 

Gesucht werden Informationen aller Art, insbesondere Veröffentlichungen, über die Tage der Briefmarke in den französischen Kolonien für die Darstellung dieser Gebiete in der Loseblattsammlung der Forschungsgemeinschaft. Hinweise bitte an: mehr info(at)tag-der-briefmarke.org

 

 

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080426 Nous cherchons des informations sur les journées du timbre dans les colonies françaises

 

Nous cherchons des informations, notamment des publications, sur les journées du timbre dans les colonies françaises. Merci de bien vouloir nous communiquer les informations par courriel: mehr info(at)tag-der-briefmarke.org

 

 

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080409 Vorlage eines Beleges zum Tag der Briefmarke in Wiesbaden 1941

 

(hs) Unser SF Adolf Tögel, Traunreut, hat zum Artikel "Der Tag der Briefmarke in Wiesbaden 1941", in: Der Bote, Nr. 1/2008, S. 58 ff., einen aufschlussreichen ergänzenden Beleg, eine Ganzsachen - Postkarte, aus seiner Sammlung vorgelegt.

 

Neben dem Sonderstempel zum Tag der Briefmarke auf dem einschlägigen Sonderpostwertzeichen und dem der Waffenstillstandskommission auf dem eingedruckten Zuschlags - Wertzeichen, beide Stempel den Verfügungen entsprechend vorschriftsmäßig, trägt er zusätzlich einen Briefstempel der Waffenstillstandskommission Wiesbaden, offenkundig als Merkmal für eine Feldpost. Denn die Karte ist an einen Stabsarzt in Traunstein gerichtet. Dort war sie nicht zustellbar und wurde nach Bad - Wörishofen weitergeleitet. Ein schwacher Tagesstempel über dem eingedruckten Wertzeichen, dem Stempel der Waffenstillstandskommission optisch unterliegend, trägt die Ortsangabe Traunstein und das Datum 24. 1. - an diesem Tag hat der Beleg offenkundig Traunstein in Richtung Bad Wörishofen verlassen. (Erkennbar nach einem Klick mit der linken Maustaste auf die Abbildung der Vorderseite der Karte.)

 

Auf der Bildseite der Anschriftenseite ist der Nebenstempel der Italienischen Delegation bei der Waffenstillstandskommission angebracht.

 

Der Text auf der Rückseite der Karte ist ein Zeitdokument.  

 

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080328 Fritz Kloppe - Wie kam er zur Philatelie?

 

(hs) Fritz Kloppe war die treibende Kraft bei der Gründung des Reichsverbandes der Philatelisten (RdP) im Deutschen Reich 1936. Dafür setzte er die Idee Hans von Rudolphis, einen Tag der Briefmarke (TdB) zur Werbung für die Philatelie einzurichten, in propagandistischer Weise ein. Er war der Macher des RdP und des TdB.

 

Bis heute freilich ist im Dunkeln geblieben, wie Kloppe, in der Weimarer Republik „Führer“ des Wehrwolfes und mit diesem rechtsextremen Verband einer der Wegbereiter des Nationalsozialismus, zur organisierten Philatelie stieß und in welchen Vereinen er organisiert war. Denn die ersten Kontakte zur organisierten Philatelie sind bisher erst für das Jahr 1935 bekannt. Sein Exponat mit Gelegenheitsstempeln auf der BEROLINA 1935 und sein Vorwort zu einem Buch: Erich Mohnke: Deutsche Werbe- und Gelegenheitsstempel der Reichspost; hrsgg. von Fritz Kloppe; Berlin [1935]. Das ist der seine politische Grundhaltung charakterisierende erste Satz des Vorwortes dieser Veröffentlichung: „Blut und Boden, Heimat und Vaterland, das sind die starken Wurzeln unserer Kraft.“

 

 

 

Kloppe kam im Januar 1934 von seinem langjährigen Wohnsitz Halle nach Potsdam und zog im Oktober 1935 nach Berlin, in den Ortsteil Friedenau, wo er – unterbrochen durch seinen Nachkriegsaufenthalt in Halle – mit seiner großen Familie bis zu seinem Tode wohnte. Schon 1935 war er Pressewart im Landesverband Berlin und mischte auf dem Bundes- und Philatelistentag 1935 in Mainz in entscheidenden Fragen, auch zum Tag der Briefmarke, mit. Und im Herbst 1935 begann er damit, die Vorbereitungen für die Veranstaltung zum 1. Tag der Briefmarke in Deutschland und zur RdP - Gründung zu treffen und führte beides an führender Stelle durch.

 

 

 

Ende 1936 verlor Kloppe nicht nur seine Positionen im RdP, er wurde gefeuert, sondern auch jeden Einfluss – Folge auch seiner Intrigen und seiner die Finanzen des RdP belastenden Großmannssucht. Philatelistische Aktivitäten sind danach, bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges, nicht mehr bekannt geworden. Von August 1946 bis längstens Februar 1947 war er Vorsitzender des BSC Hallensia, als sich Kurt Zirkenbach, seiner NS – Vergangenheit wegen, kurzfristig formal in die zweite Reihe begeben musste, wenngleich er die dominierende Rolle im Verein weiter spielte. Bisher unerklärlich ist, warum Kloppe bei seiner rechtsextremistischen Vergangenheit in Halle – Sitz des Wehrwolfes war dort – eine Funktion übernehmen konnte, für die Zirkenbach - NSDAP – Mitglied seit 1. 5. 1933 - nicht geeignet war. Im Monat seines Rücktritts vom Vorsitz des BSC Hallensia trat Zirkenbach übrigens der Liberal – Demokratischen Partei in der SBZ bei.

 

 

Ein Vorsitzender Fritz Kloppe muss wohl Mitglied in dem Verein gewesen sein, dem er vorgesessen hat. Peter Laub und Harry Kolpe, zwei exzellente Kenner der Vereinsgeschichte, durch Publikationen darüber ausgewiesen, haben dem Verfasser mitgeteilt, sie hätten bisher keinen Beleg dafür gefunden, dass Kloppe jemals Mitglied des BSC Hallensia gewesen sei. In den Mitgliederverzeichnissen des BSC Hallensia von 1944 und 1948 konnten sie ihn nicht verzeichnet finden; aber sie gehen davon aus, dass er wohl Mitglied war. Auch im Mitgliederverzeichnis von 1941, das in der Zeitschrift des Vereins abgedruckt worden ist, taucht Kloppe nicht auf.

 

 

Wer hat Hinweise oder Vermutungen darüber, in welchem philatelistischen oder Sammlerverein Kloppe Mitglied war?

Wie kam Kloppe in die organisierte Philatelie und wie schaffte er es, innerhalb kürzester Zeit in der Mitte der dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts in solch dominierender Weise von Sammlern und Philatelisten akzeptiert zu werden?

Senden Sie Ihre Nachrichten bitte mit einer E – Mail an:

 

 

mehr info(at)tag-der-briefmarke.org  

 

 

 

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Kloppe, am Anfang der Weimarer Republik, abgebildet in einem Gesellschaftsmagazin
Kloppe, in der Wehrwolf - Uniform vor 1933, aus einer Briefmarkenhändler - Zeitschrift 1936.

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080201 Wo fand in Wien 1943 der Tag der Briefmarke statt?

 

Claus Bellgardt, Moers, fragt nach: Wo wurde 1943 in Wien die Aktion "Tag der Briefmarke" veranstaltet?

 

080205 Die Antwort darauf:

Der Tag der Briefmarke in Wien im Jahre 1943 wurde im frühbarocken mehr Palais Lobkowitz am Lobkowitzplatz im ersten Wiener Bezirk, der "Inneren Stadt", veranstaltet. Die Veranstaltung wurde am Sonnabend, dem 9. Januar 1943, eröffnet. Die mit ihr verbundene Werbeschau konnte vom 10. bis zum 12. Januar 1943 von 9.00 bis 19.00 Uhr besucht werden. Das Sonderpostamt war im Palais am 10. Januar 1943 geöffnet. (hs)

 

Die Sammler - Woche. Mitteilungsblatt der Gemeinschaft Deutscher Sammler e. V., 26. Jg. 1943, Nr. 3/4 vom 5. Februar 1943, S. 24 f. berichtete darüber:

 

 

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080201 Fundstück: Tag der Briefmarke 1944 und das Haus Sieger

 

Ein überraschendes Fundstück: Obwohl im nationalsozialistischen Deutschland seit März 1943 keine Zeitschriften mehr erscheinen durften - Konzentration auf Kriegswichtiges für den Endsieg -, publizierte Herr Sieger weiter: den Sieger Neuheiten Dienst, und zwar bis zuletzt: Februar/März 1945.

Dort fand sich die abgebildete Ausgabe vom September/Oktober 1944, mit dem Hinweis auf den Tag der Briefmarke 1944. (hs)

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080119 Hans von Rudolphi und die IPOSTA in Berlin 1930

 

Weil mehr Hans von Rudolphi der Vater des Gedankens „Tag der Briefmarke“ war, kommen Autoren, die über dieses Gebiet schreiben, nicht umhin, ihn zu würdigen. Seine Biographie zu schreiben, ist deshalb nicht einfach, weil bisher nur wenige Eckdaten seines privaten und beruflichen Lebens bekannt sind. Dr. Horst Schmollinger, Berlin, stellt im Folgenden die Aufgaben von Rudolphis im Zusammenhang mit der „Internationalen Postwertzeichen – Ausstellung Berlin 1930“ dar, weil immer wieder geschrieben wird, Rudolphi sei „Pressechef“ der IPOSTA gewesen. Das war er nicht.

 

Bald nach der IPOSTA erschien im Jahre 1931 eine Art Rechenschaftsbericht, die der Erste Vorsitzende des Arbeitsausschusses der IPOSTA, Prof. Dr. Erich Stenger [1],  zusammengestellt und verfasst  hat. Darin ist die Zusammensetzung des Arbeitsausschusses der IPOSTA veröffentlicht. Unter der Nr. 6 steht: „Major a. D. Hans v. Rudolphi (Leiter der Geschäftsstelle)“ [1, S. 8].

 

Die Geschäftsstelle war in Räumen angesiedelt, die die Firma M. Kurt Maier in ihrem Geschäft in Berlin W 8, Friedrichstraße 79 a, zur Verfügung gestellt hatte. Maier (1885 – 1949) war Briefmarkenhändler und Prüfer.

 

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(Quelle für die Signatur: www.filatelia.fi/experts/marks/maier.jpg)

 

Ein Vertreter dieser Firma, Alfred Maier, gehörte ebenfalls dem Arbeitsausschuss an.

 

Die Einrichtung einer Geschäftsstelle hatte der Ausschuss Anfang Mai 1929 beschlossen [1, S. 16] und Rudolphi war bald darauf als ihr Leiter tätig. Für ihn war diese Aufgabe sicher ein Segen, denn wie wir aus einem Nachruf aus dem „Handbuch für Briefmarkenkunde“ [2] wissen, war er 1925 von seinem Arbeitgeber, mehr Deutsche Werke AG, wegen Umorganisation entlassen worden und, so der Nachruf weiter, „widmete sich … hauptsächlich der Musik“; er gab Musikunterricht.

 

Über Rudolphis Tätigkeiten erfahren wir einige Details aus der IPOSTA – Veröffentlichung; in ihr sind drei Abschnitte abgedruckt, die Rudolphi gezeichnet hat.

 

Unter der Überschrift „Die Funkstunde Berlin“ berichtet er, dass diese Rundfunkanstalt den IPOSTA – Organisatoren angeboten hatte, zwei Rundfunkvorträge zu senden. Dazu Rudolphi: „Die Ausstellungsleitung übertrug diese Vorträge ihrem Schriftführer, Major von Rudolphi, der den Rundfunkhörern von früher her durch seine Vorträge in der „Stunde des Briefmarkensammlers“ bekannt war.“ [1, S. 16] Der Geschäftsstellenleiter hatte also u. a. die Aufgabe, die Sitzungsprotokolle zu führen. Eine Postkarte an Theodor Junker, ebenfalls Mitglied des Arbeitsausschusses, belegt, dass Rudolphi in jener Funktion die Geschäfte des Ausschusses organisiert hat.

 

 

In einem weiteren Abschnitt – „Die Behörden und die IPOSTA“ – schildert er knapp einen Ausschnitt  aus seiner organisatorischen Tätigkeit: Verbindungsmann zur Post, zur Feuerwehr und zur Baupolizei war er und er hatte die Aufgabe, die Firmen, die für eine solche Ausstellung gebraucht werden, zu beauftragen und zu kontrollieren [1, S. 16].

 

Am ausführlichsten berichtet Rudolphi im Hinblick auf die Vorbereitung der IPOSTA über seine wichtigste Aufgabe: den Aufbau der philatelistischen Ausstellung, für den er die besten Sammler der Welt mobilisieren wollte. Der persönliche Kontakt zu ihnen war sicher ausschlaggebend für die Sicherung und Stärkung seines Ansehens in der Philatelie und hat in der Folgezeit zu zahlreichen Berufungen in Ausschüsse und Jurys bei internationalen philatelistischen Ereignissen geführt.

 

Recht plastisch auch die Berichtszeilen über den hektischen Alltag der Geschäftsstelle in Räumlichkeiten nahe dem Kaisersaal im Berliner Zoo während der Veranstaltung.

 

Eine Organisationsaufgabe wie die, eine Ausstellung von internationalem Rang zu organisieren, ist so komplex, dass jeder der sie übernimmt, mit Pannen rechnen muss. Sie hielten sich in engen Grenzen. Rudolphi selbst berichtet über eine kritische Stimme in der Fachpresse: „Die Geschäftsstelle versagte, wo sie nur konnte“, so die Grüne Sammler – Welt [3].

 

Die tatsächlichen Tätigkeiten Rudolphis für die IPOSTA herauszustellen, ist auch unter dem Aspekt sinnvoll, dass die Pressearbeit der IPOSTA von der Fachpresse einhellig und mit scharfen Formulierungen kritisiert worden ist. Für sie war Hermann Koall zuständig, der mit dem Hinweis „Pressestelle“ ebenfalls unter den Mitgliedern des Arbeitsausschusses zu finden ist [1, S.8]. Zwei Seiten widmete Stenger dem Abschnitt „Presse und IPOSTA“ in seiner Veröffentlichung [1, S. 63 f.] und lieferte zahlreiche vernichtende  Zitate aus deutschen philatelistischen Zeitschriften.

 

Rudolphi hat – so deutet er in seinen Ausführungen an – die vielfältigen Aufgaben eines Leiters der Geschäftsstelle der IPOSTA sehr wahrscheinlich vom Mai 1929 bis zum Dezember 1930 [1, S. 17] wahrgenommen. Das war sicher für seine Lebensführung von Bedeutung und – nebenbei – für sein Ansehen in der internationalen Philatelie auch.

 

Quellen

 

[1] Stenger, Erich: IPOSTA 1930. Entstehung, Aufbau, Durchführung, Ausklang und IPOSTA – ALBUM; Berlin 1931.

 

[2] Verein Handbuch der Briefmarkenkunde e. V. : Handbuch der Briefmarkenkunde; Lieferung 16/17; Luxemburg; Berlin o. J., S. 1.

 

[3] [1, S. 17] „Grüne Sammler – Welt, 1930, Heft 7, S. 137.“

 

Hinweise zu biographischen Daten für Hans von Rudolphi bitte an: mehr info(at)tag-der-briefmarke.org

 

080111a Warum 10. 1. 1946 auf den Cottbuser Lokalmarken?

Dr. Horst Schmollinger, Berlin, fragt:

Das erste Ereignis zum Tag der Briefmarke in der SBZ sind die Überdrucke auf den Cottbuser Lokalmarken (Deutsche Lokalausgaben, Mi. Nr. 25 - 31 und 34).

Wer kann erläutern, oder auf Quellen und Literatur verweisen, warum auf den Marken das Datum 10. 1. 1946 - ein Donnerstag! - vermerkt ist.

Hinweise bitte an mehr info(at)tag-der-briefmarke.org

 

080115 Tag der Briefmarke bei privaten Dienstleistern

 

Dr. Horst Schmollinger, Berlin, fragt nach Marken, Stempeln und Belegen zum Tag der Briefmarke von privaten Dienstleistern. Ihm sind die folgenden bekannt:

 

Sonderstempel zum Tag der Briefmarke der PIN AG von der Internationalen Briefmarkenbörse in Berlin vom 14. November 2003

 

Sonderstempel zum Tag der Briefmarke von "post modern" in Dresden vom 4. November 2006

 

Briefmarke zum Tag der Briefmarke vom "Nordkurier Briefdienst" in Neubrandenburg vom 21. Oktober 2007

 

Weitere Ereignisse bitte melden unter mehr info(at)tag-der-briefmarke.org

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