Forschungsberichte: Philatelie und Zeitgeschichte

Vier Beiträge im Heft 53 der Zeitschrift der Forschungsgemeinschaft Tag der Briefmarke, "Der Bote", behandeln Themen, die den engen Zusammenhang von Philatelie- und Zeitgeschichte verdeutlichen.

Zunächst ist der Redebeitrag dokumentiert, den unser Mitglied Dr. Horst Schmollinger bei der Übergabe des Postwertzeichens zum Tag der Briefmarke im Rahmen des 112. Deutschen Philatelistentages 2011 in Wuppertal gehalten hat. Dort legte er dar, warum und auf welche Weise der Tag begangen werden kann, obschon er vom NS-Regime für seine Zwecke genutzt worden ist.

Zwei Artikel beschäftigen sich mit dem Institut für Philatelie in Cottbus, das Keimzelle und Dach der organisierten Philatelie in der SBZ werden sollte, aber, nachdem der Kulturbund auch für die Philatelie und ihre Organisationen für zuständig erklärt worden war, keine Überlebenschance hatte.

Schließlich ist der erste Tag der Briefmarke im geteilten Berlin nach dem II. Weltkrieg dokumentiert.

Die Beiträge sind erschienen in: Der Bote 53, Heft 2/2011 vom Dezember 2011. Bezug: mehr info(at)tag-der-briefmarke.org 

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Forschungsberichte: Die internationale Verbreitung des Tages der Briefmarke

Im Heft 52 der Fachzeitschrift der Forschungsgemeinschaft Tag der Briefmarke, "Der Bote", befassen sich drei Beiträge mit der internationalen Verbreitung dieses Festtages der Briefmarkensammler und Philatelisten. Dokumentiert werden die Entwicklungen, die zum weltweit ersten Tag der Briefmarke in Österreich geführt haben. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass Philateliegeschichte ein Teil der allgemeinen Geschichte eines Landes ist; die Ereignisse in den philatelistischen Organisationen eines Landes sind also vor dem Hintergrund der Landesgeschichte zu sehen. Zu bedenken ist auch, dass die Philateliegeschichte Deutschlands und Österreichs schon deshalb erhebliche Schnittmengen aufweist, weil die Organisationen der Briefmarkensammler und Philatelisten Partner im selben zentralen Verband waren, dem „Bund“.

 

Wir beschäftigen uns in dieser Ausgabe unserer Zeitschrift auch mit dem zweiten Jubiläum, das wir Philatelisten im Jahr 2011 begehen. Vor 75 Jahren, am 29. August 1936, beschloss die Jahresversammlung der F.I.P. in Luxemburg den Tag der Briefmarke auf internationaler Ebene. Zwei Beiträge handeln von der dort begonnenen internationalen Verbreitung des Tages der Briefmarke. Zum einen geht es um die Einführung des Tages in Belgien und die noch offenen Fragen dazu. Zum anderen um die Darstellung und Dokumentation des F.I.P.-Kongresses 1956 in Helsinki, der nicht gerade häufig in den Blick geraten ist, wenn über den Tag der Briefmarke weltweit geschrieben worden ist.

Die Beiträge sind erschienen in: Der Bote 52, Heft 1/2011 vom August 2011. Bezug: mehr info(at)tag-der-briefmarke.org

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Forschungsbericht: Tag der Briefmarke 1940 - Der besondere Beleg

Im Heft 51 der Zeitschrift der Forschungsgemeinschaft Tag der Briefmarke im Bund Deutscher Philatelisten, "Der Bote", ist ein Forschungsbericht über einen Beleg veröffentlicht, der vom Sonderpostamt zum Tag der Briefmarke 1940 im Gebäude des ULAP in Berlin-Moabit, das damals die Deutsche Luftfahrt-Sammlung beherbergte, mit einem Probeflug der wieder eingerichteten Fluglinie Berlin-Moskau befördert werden sollte, auch vom damaligen Verkehrsflughafen Berlins in Rangsdorf nach Moskau befördert wurde und - wie bei Luftpostbelegen oft zu sehen - postlagernd nicht abgeholt wurde, nach Berlin zurückkehrte - und das kurz nach Ausbruch des II. Weltkrieges.

Viele philatelistische Belege gibt es nicht, die derartig eindrucksvoll die Zeitgeschichte widerspiegeln und zeigen, dass die Post- und Philateliegeschichte ein Teil der - in diesem Falle: verhängnisvollen - Geschichte unseres Landes ist.

 

Der Beitrag ist erschienen in: Der Bote; 13. Jg. H. 51 vom Dezember 2010, S. 19 - 52. Bezug: mehr info(at)tag-der-briefmarke.org

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Forschungsbericht: Der Tag der Briefmarke - Von der Idee Hans v. Rudolphis zur Verwirklichung in Berlin 1936

 

(hs - 30. Dezember 2009) Die Idee, einen Tag der Briefmarke zur Verbesserung der einheitlichen Organisation und Aktion unter den deutschen Briefmarkensammlern einzuführen, kam Hans von Rudolphi bei seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der IPOSTA 1930 in Berlin. Wie er seine Idee weiter entwickelte, wie die Philatelisten-Organisationen mit ihr umgingen, was die Ideologen für die Ankunft der Philatelie in der nationalsozialistischen Gesellschaft aus ihr machten, warum die österreichischen Sammlerfreunde alleine gingen und – schließlich – wie er in Berlin 1936 begangen wurde, all das schildert der aufwändig recherchierte Artikel, der einige verschüttete Details der deutschen Philatelie- und Postgeschichte wieder ans Tageslicht gefördert hat.

 

Der Bericht ist erschienen in:

Der Bote, Nr. 50, 13. Jg. 2009, H. 2/2009, S. 22 - 60. 

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Forschungsbericht: Der Eichstätt-Brief - Motiv des Sonderpostwertzeichens zum Tag der Briefmarke 2009

 

(hs - 30. Dezember 2009) Im Beitrag über den Eichstätt-Brief kommt seine überragende philatelistische Bedeutung nicht zu kurz. Aber sie ist im Verhältnis zu dem, was dieser Brief sonst noch dokumentiert, relativ rasch erzählt.

 

Er ist ein bedeutsames postgeschichtliches Dokument, das den Übergang der bayerischen Posten als Funktion der Staatsfinanzen und des Staatsschutzes zur eher bürger- und wirtschafts-orientierten Infrastruktur im Gefolge der bürgerlichen Revolution 1848 markiert.

 

Er ist ein bedeutsames wirtschaftsgeschichtliches Dokument, das den Aufbruch des Bürgertums und der aufstrebenden Industrie in die Gründerjahre signalisiert, in denen Bedarfsgerechtigkeit und Preiswürdigkeit von Produkten sich im beginnenden Wirtschaftswettbewerb erweisen mussten. Ein Instrument dafür waren die regionalen Gewerbeausstellungen, wie die in Eichstätt 1850 beispielsweise.

 

Er ist ein bedeutendes stadtgeschichtliches Dokument, weil er nach all den retardierenden Momenten in der Bürokratie, ihrer relativen Bedeutungslosigkeit im Verhältnis zu Adel, Zünften und Grundbesitz, dokumentiert, dass selbst der Nachmärz Menschen wie Georg Fehlner die Chance bot, die innerstädtischen Rahmenbedingungen für das Wirtschaftsbürgertum zu optimieren.

 

Und keinesfalls am Rande wird die Entdeckung des Briefes nachgezeichnet und auch welchen Wert er schließlich für das Freizeitverhalten der Eichstätter Bürger hatte.

Der Bericht ist erschienen in:

Der Bote, Nr. 50, 13. Jg. 2009, H. 2/2009, S. 61 - 94.

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Forschungsbericht: Der Tag der Briefmarke im Saarland - Nach 60 Jahren mehr Licht im Dunkel

 

(hs - 30. Dezember 2009) ) Der bisherige Kenntnisstand zur Veranstaltung Tag der Briefmarke im Saarland 1949 war, dass ein Sonderstempel des Postamtes Saarbrücken 2 zum Tag der Briefmarke am 3. April 1949 bei der Tagung des saarländischen Landesverbandes eingesetzt worden war, der bei einer Briefmarkenausstellung in Sulzbach am 9. April 1949 mit dem alten Datum wiederverwendet worden sei, weil der für die dortige Ausstellung vorgesehene SST nicht rechtzeitig eingetroffen sei. Die Sulzbacher Abschläge erkenne man an der Uhrzeit 16 Uhr.

 

Das Ergebnis des Forschungsarbeit: Der Sonderstempel zum Tag der Briefmarke Saarbrücken 2 mit dem Datum 3. April 1949  ist auf der Landesverbandsveranstaltung zum TdB in Saarbrücken eingesetzt worden und aus Anlass einer Briefmarkenausstellung in Sulzbach wiederverwendet worden, aber nicht am 9. April, sondern am 10. April 1949. Es existieren Belege, die eindeutig dokumentieren, dass die Uhrzeit 16 Uhr auch bei in Saarbrücken abgeschlagenen Stempeln vorkommt.

 

Der Bericht ist erschienen in:

Der Bote, Nr. 50, 13. Jg. 2009, H 2/2009, S. 8 - 21.

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Forschungsbericht: Die Tage der Briefmarke in Frankfurt (Oder) unter dem NS-Regime 1937 - 1943. Eine Fallstudie

 

Die Beschreibung der Ereignisse im Zusammenhang mit den Tagen der Briefmarke in Frankfurt (Oder) zwischen 1937 und 1943 hat den Charakter einer Fallstudie, die immer dann empfohlen wird, wenn ein Forschungsfeld noch nicht genügend bearbeitet worden ist und die zu untersuchenden Fragestellungen noch nicht detailliert und präzise formuliert werden können. Fallstudien dienen also der weiteren Erkundung des Forschungsfeldes.

 

Anlass für diesen Beitrag war eine Präsentation des Verfassers auf der Festveranstaltung des Landesverbandes der Philatelisten Brandenburgs e. V. zum Tag der Briefmarke im Kleist Forum in Frankfurt (Oder) am 18. Oktober 2008. Gedacht wurde dort des ersten öffentlichkeitswirksamen Tages der Briefmarke in Frankfurt (Oder), der am 9. Januar 1938, also vor 70 Jahren, mit einem Erinnerungsbeleg und einem Sonderstempel dokumentiert worden ist. Die Präsentation im Oktober 2008 beschränkte sich auf das Jahr 1938.

 

 

Der Beitrag ist im Heft 1/2009, S. 51 - 75, der Zeitschrift der Forschungsgemeinschaft Tag der Briefmarke, "Der Bote", erschienen.

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Forschungsbericht über den einzigen Tag der Briefmarke in Glückstadt

 

Karl - Heinz Stoffers, Glückstadt, und Dr. Horst Schmollinger, Berlin, berichten über den mehr Tag der Briefmarke in Glückstadt am 12. Januar 1941, und zwar auf der Grundlage der Berichterstattung in der dortigen Tageszeitung und der Erinnerung eines Postlers an seinen Einsatz.

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Forschungsbericht aus Anlass der Herausgabe des Sonderpostwertzeichens zum Tag der Briefmarke 2008: Ein Beitrag zur Postgeschichte Ohrdrufs

 

Im Heft 2/2008 der Zeitschrift der Forschungsgemeinschaft Tag der Briefmarke e. V. im BDPh e. V., "Der Bote", hat Dr. Horst Schmollinger, Berlin, aus Anlass des Erscheinens des Sonderpostwertzeichens zum Tag der Briefmarke 2008 einen Beitrag über "Die Ankunft des Eilwagens in Ohrdruf 1834" veröffentlicht.

 

Bei einem Aufenthalt in Ohrdruf am Erstausgabetag der Marke und aus Anlass der Veranstaltung des Thüringer Philatelisten - Verbandes hat sich viel Neues zur Postgeschichte und allgemeinen Geschichte Ohrdrufs ergeben. Darüber wird im Heft 3/2008 des Boten auf den Seiten 21 bis 35 berichtet.

 

 

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Der Tag der Briefmarke 1947 - unter besonderer Berücksichtigung Leipzigs

 

Was sich am Tag der Briefmarke 1947 in den verschiedenen Besatzungszonen Deutschlands ereignet hat, schildert Dr. Horst Schmollinger, Berlin, in seinem Beitrag über mehr "Der Tag der Briefmarke 1947 - unter besonderer Berücksichtigung Leipzigs". Er ist in der Zeitschrift der Forschungsgemeinschaft, "Der Bote", Heft 2/2008 erschienen. Dass Leipzig besonders behandelt wird, liegt daran, dass ein zeitgenössischer Text über die Ereignisse in der Messestadt überliefert ist.

Ein mehr Nachtrag zu diesem Bericht im Heft 3/2008 des Boten.

 

 

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Forschungsbericht: Der Tag der Briefmarke in Aschaffenburg 1936 bis 2007

 

Robert Amann, Laufach, schildert die mehr Entstehung und Entwicklung des Tages der Briefmarke in Aschaffenburg von 1936 bis 2007 im zeitgeschichtlichen Kontext  mit zahlreichen Abbildungen von Belegen für das Mitteilungsblatt der Forschungsgemeinschaft Tag der Briefmarke, "Der Bote", Heft 1/2008.

 

 

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Forschungsbericht: Nachtrag zum Tag der Briefmarke in Aschaffenburg 1939

 

Anders als in einer Sammler - Zeitschrift angekündigt, fand in Aschaffenburg 1939 keine Veranstaltung zum Tag der Briefmarke statt. Mehr dazu in einem Beitrag in der Zeitschrift "Der Bote", Heft 2/2008,  mehr hier.

 

 

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Forschungsbericht: Der Tag der Briefmarke in München 1937 bis 1943

 

In ihrem reich bebilderten Beitrag für das Heft 1/2008 des Mitteilungsblattes der Forschungsgemeinschaft Tag der Briefmarke dokumentieren Adolf Tögel, Traunreut, und Dr. Horst Schmollinger, Berlin, die mehr Geschichte des Tages der Briefmarke in München von 1937 bis 1943.

 

 

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Forschungsbericht: Nachtrag zu den Tagen der Briefmarke in München 1942 und 1943

 

Details zu den Veranstaltungen zu den Tagen der Briefmarke in München 1942 und 1943, die als Ergänzung eines Berichtes in der Zeitschrift "Der Bote", Heft 1/2008 dienen, sind im Heft 2/2008 erschienen. Sie sehen Sie mehr hier.

 

 

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Forschungsbericht: Der Tag der Briefmarke in Wiesbaden 1941

 

Ausgangspunkt für die Nachforschungen war eine - nicht portogerecht frankierte - Postkarte, die anlässlich des Tages der Briefmarke 1941 von Wiesbaden nach Mannheim geschickt worden ist. Sie hat vier Stempel: einen Tagesstempel, einen der Waffenstillstandskommission, einen Sonderstempel zum Tag der Briefmarke und einen Nebenstempel der italienischen Delegation bei der Waffenstillstandskommission in Wiesbaden. Wie dieser Beleg zustande kam, schildert Dr. Horst Schmollinger, Berlin, in seinem Beitrag für das Mitteilungsblatt der Forschungsgemeinschaft Tag der Briefmarke, "Der Bote", Nr. 1/2008: mehr Der Tag der Briefmarke in Wiesbaden 1941.

 

 

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Forschungsbericht: Nachtrag zum Tag der Briefmarke in Wiesbaden 1941

 

Der Beitrag in "Der Bote" 1/2008 zum Tag der Briefmarke in Wiesbaden im Jahre 1941 wird um einen interessanten Beleg im Boten 2/2008 mehr hier ergänzt.

 

 

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Der F. I . P. - Kongress in Brüssel: Ein Meilenstein auf dem Weg zum Tag der Briefmarke?

 

War der F.I.P. - Kongress in Brüssel, wie einige französische Autoren schreiben, tatsächlich ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Etablierung des Tages der Briefmarke? 

 

Im Zusammenhang mit dem X. F.I.P. - Kongress in Brüssel, am 29. Mai 1935, veranstaltete die Fédération Royale des Cercles Philatéliques de Belgique vom 25. Mai 1935 bis zum 3. Juni 1935 den Salon international des timbres et exposition - concours des timbres de Belgique et du Congo (SITEB).

(Quelle für den Umschlag: Internet - Auktionsplattform delcampe)

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Der folgende Text erschien im Mitteilungsblatt der Forschungsgemeinschaft Tag der Briefmarke e.V. "Der Bote", 10. Jahrgang 2007, Nr. 20/03 vom Dezember 2007.

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Bestellung von Forschungsberichten

Die Forschungsberichte werden in der Regel in der Mitgliederzeitschrift "Der Bote" veröffentlicht. Nichtmitglieder können die Hefte zum Preis von 7,50 € je Exemplar, Versandkosten einge-schlossen, beim Vorstand der Forschungsgemeinschaft bestellen.

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